Die Partner und ihre Hauptaufgaben im Programm Perciponie

Eine Zusammenarbeit mit sieben methodischen Partnern bietet Möglichkeiten der Anwendung und des Wissenstransfers für Akteure in der Region.

Universität Lothringen (Projektleitung)

Die Forschungseinheit für die Funktionalität von Tieren und tierischen Produkten – UR AFPA
URAFPA ist ein Forschungslabor der Universität Lothringen, das sich mit Fragen der Lebensmittelsicherheit im Zusammenhang mit der Tierproduktion und der Qualität von tierischen Produkten beschäftigt. Dies bezieht sich auf zwei unterschiedliche Themen: die Entwicklung der Fischproduktion (Domestizierung neuer Arten und damit Diversifizierung der Produktion) und
die Kontrolle der Lebensmittelqualität der produzierten Fische (Herstellung gesunder Lebensmittel).

Die AFPA-Forschungseinheit koordiniert das Programm und ist insbesondere an der Entwicklung von Innovationen zur Verbesserung der Zander-Aquaponik beteiligt, insbesondere durch die Erforschung der Möglichkeit der Polykultur von Fischen. Es werden drei Ziele vorrangig verfolgt: die Verbesserung des Wohlbefindens des Zanders, die optimale Nutzung aller verfügbaren Ressourcen (Futter, Wasservolumen) und die Nutzung fördernder Wechselwirkungen zwischen Fischarten. Vergleichsuntersuchungen zu Artenkombinationen unter realen Produktionsbedingungen werden auf der Plateforme Expérimentale en Aquaculture (PEA) der Universität Lothringen durchgeführt.

Kontakt: Pascal Fontaine
Webseite: www.urafpa.fr


Das Labor für Agronomie und Umwelt – LAE.

Das LAE ist eine gemeinsame Forschungseinheit der Universität Lothringen und des INRAE. Es besteht aus einer Gruppe von 50 Personen, deren Ziel es ist, die Biologie von Pflanzen und ihren landwirtschaftlichen Produktionssystemen zu verstehen. Ebenso die Flächenoptimierung aus agrarwirtschaftlicher und ökologischer Sicht.
Die LAE-Arbeit zielt darauf ab, die Produktivität und Gesundheit von Zandern, die in Aquaponics gezüchteten werden, zu verbessern. Die Aufgabe des LAE ist es dabei, bioaktive Moleküle zu identifizieren, die die Gesundheit von Fischen unterstützen können, entweder durch Zugabe zum Futter oder durch die Produktion von Pflanzen im Aquaponic. Der erste Schritt ist, Pflanzenarten zu identifizieren, deren bioaktive Moleküle einen positiven Effekt auf das Wohlbefinden des Zanders haben. Die Herausforderung, die in Pflanzen in Lösung exsudierten bioaktiven Moleküle zu charakterisieren, wird mit der UL-ENSAIA-Plattform für Struktur- und Stoffwechselanalysen bewältigt.

Kontakt: Christophe Robin
Webseite: lae.univ-lorraine.fr


Das Zentrum für Forschung und Ausbildung in der Aquakultur (CEFRA) ist Teil der Forschungseinheit für Aquatische Ressourcenmanagement und Aquakultur der Universität Lüttich in Tihange (Belgien). Der Forschungsschwerpunkt liegt auf der Biologie von Süßwasserfischen in der Aquakultur. CEFRA hat Kompetenzen in den Bereichen Fischproduktion, Reproduktionsbiologie und -kontrolle, Bioenergetik, Stress und Tierwohl in der Aquakultur und ihren verschiedenen Haltungssystemen. Das CEFRA-Team ist verantwortlich für einen Master of Specialisation in Aquakultur. CEFRA ist an zahlreichen Forschungsprojekten in der Grundlagenforschung und angewandten Forschung in Europa und in Entwicklungsländern beteiligt.

CERER wird sich mit dem Management des Aquaponic-Pilotprojekts befassen sowie zur Bewertung und Verbesserung des Tierwohls von Zandern in Aquaponic-Systemen beitragen.

Kontakt: Carole Rougeot
Webseite: http://www.cefra.ulg.ac.be


Die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) ist eine der forschungsstärksten anwendungsorientierten Hochschulen in Deutschland. Aktuell studieren rund 6000 Studierende an der Hochschule in den Fakultäten für Architektur und Bauingenieurwesen, Ingenieur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Ein Schwerpunkt innerhalb der Verfahrenstechnik ist die Aquakultur mit dem Fokus auf verantwortlicher Forschung und Entwicklung nachhaltiger Verfahren für integrierte Aquakultur. Biologen und Ingenieuren arbeiten interdisziplinär an optimierten, gekoppelten Produktionen von Fischen, Krebstieren, Pflanzen und Mikroalgen unter Berücksichtigung der Biologie aller beteiligten Organismen.

Die Arbeitsgruppe der htw saar arbeitet im Projekt Perciponie an der Erhebung experimenteller Daten und der Verarbeitung in numerischen Modellen für eine wirtschaftliche Skalierung von aquaponischer Produktion.

Kontakt: Uwe Waller uwe.waller@htwsaar.de
Webseite: htwsaar.de


CERER-Pisciculture ist in der angewandten Forschung, Ausbildung und Verbreitung von Informationen im Bereich der Aquakultur tätig. Spezialisiert auf die Zucht und Biologie von Süßwasserfischen, unterstützt es aktiv die Entwicklung neuer wirtschaftlicher Aktivitäten in Verbindung mit der Aquakulturproduktion. Es arbeitet an der Suche nach Möglichkeiten zur Diversifizierung der Produktionstechniken (z.B. Aquaponic, Biofloc-Systeme) und der produzierten Arten.

CERER entwickelt Aquaponik seit 2014 und hat ein Indoor-Aquaponik-Pilotsystem mit 50 m² vertikalen hydroponischen Kulturen und einem 8 m³ Kreislaufsystem (Tankanlage) erworben. Das Pilotsystem wurde als kommerzielle Produktionseinheit konzipiert und wird betrieben, um wöchentlich marktfähiges Gemüse und Fisch zu produzieren.
CERER ist an dem Management des Pilotsystems beteiligt und für weiterführende Untersuchungen von Fragestellungen anderer im Projekt beteiligten Gruppen (Polykultur, gärtnerische Innovationen) verantwortlich.
Es werden Produktionsdaten unter realen Bedingungen erfasst, die eine Modellierung ermöglichen. Unternehmer in der Großregion wird eine umfassende Informationsplattform zur Verfügung gestellt.

Kontakt: Vincent Gennotte
Webseite:https://cerer-pisciculture.be


Das CTA ist ein technisches Zentrum der Wallonie Brüssel Bildung. Seine Hauptaktivitäten sind Ausbildung und angewandte Forschung in den Bereichen Landwirtschaft und Umwelt. Es verfügt über Lehrräume, Labore, Unterkünfte für Studenten und eine Polykultur-Farm. Es werden Milchkühe und Schafe gezüchtet.
AT beherbergt das Aquaponik-Pilotsystem von CERER und bietet als solches logistische Unterstützung für den reibungslosen Ablauf der Arbeiten.

In diesem Projekt ist das CTA als Betreiber auch an der Verbreitung von dem erarbeiteten Wissen über Aquaponik spielen (Aktion 2), da es viele Studenten der Sekundarstufe und der Hochschule im Rahmen von Ausbildungskursen beherbergt. Es wird die Aufnahme von externen Studenten, Praktikanten und Forschern erleichtern.

Kontakt: Isabelle Dufrasne
Webseite : https://www.cta-stree.be/


Dieses Unternehmen wurde am 1. Februar 2019 in der Gemeinde Chaumousey 88390 in der Region Vosges in Frankreich gegründet. Die Farm produziert omnivore Fische (Goldfische, Koi-Karpfen, gemeine Karpfen und Schleien), die sich von Pflanzen und wirbellosen Kleintieren ernähren können. Die Exkremente der Fische werden als natürliche Pflanzennährstoffe verwendet, um viele Arten von Gemüse zu produzieren (Radieschen, Karotten, Salate, Bohnen, Tomaten, Gurken, Knoblauch, Petersilie …). Ausgangsstoff für die tierische und pflanzliche Produktion ist das Fischfutter. Das Fischfutter basiert unter anderem auf den auf dem Hof anfallenden pflanzlichen Abfälle (Wurzeln, Spitzen …), gekeimte Samen und getrocknete Insekten. Der Betrieb hat 1200m2 Gewächshaus und 400m2 Freilandproduktion. Fisch und Gemüse werden direkt auf der Farm verkauft. Die Farm ist ein methodischer Partner des Projekts.

Kontakt: Noémie Charpentier
Website: lavenirestdanslassiette.fr


Die Filière Aquacole du Grand Est ist ein Verein nach lokalem Recht (75 Mitglieder), dessen Verwaltungssitz sich in Lindre-Basse im Departement Moselle befindet. Sein Hauptziel ist die Entwicklung der Aquakultur in der Region Grand Est. Seine Hauptziele sind der Zusammenschluss des Aquakultursektors, die Förderung der Entwicklung der Aquakultur und die Ausbildung von Fischzüchtern.

Kontakt: Yannick Jouan
Website: www.aquagrandest.fr


SEAWATER Cubes ist ein Technologieunternehmen im Bereich der kreislaufgeführten Aquakultur. Ein SEAWATER Kreislaufsysten besteht aus mechanischen Filtereinheiten und patentierten Biofiltern. Damit werden Futterreste und Ausscheidungen der Tiere rückstandslos aus dem Becken (Wassser) entfernt. Die Fische wachsen in klarem Wasser unter optimalen Bedingungen und ohne Stress. Das besondere an der Technologie ist, dass Natur- und Ingenieurwissenschaft miteinander verknüpft werden. Alle Komponenten in der Anlage sind prozesstechnisch aufeinander ausgelegt und respektieren die strengen Anforderungen, welche die Tiere an die Wasseraufbereitung stellen. Eine intelligente Automatisierung mit spezifischen Parametern und Routinen für die jeweilige Fischart kontrolliert den gesamten Produktionsprozess.

SEAWATER Cubes beteiligt sich an der Wasseranalyse und der Modellierung des Aquaponic.

Kontakt : Kai Wagner kw@seawatercubes.de
Webseite : seawatercubes.de

 


LUXINNOVATION, eine private Organisation, ist die nationale Innovationsagentur Luxemburgs. Es ermutigt und unterstützt Unternehmen zu Innovation und Entwicklung und erleichtert gleichzeitig ihre Zusammenarbeit mit öffentlichen Forschungsakteuren.

Kontakt : Charles-Albert Florentin
Website : www.luxinnovation.lu


sie kofinanziert das Projekt
Laure Donfack Tadongmo

Laure Donfack Tadongmo

Ich bin Laure Donfack Tadongmo, Studentin an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes im Masterstudiengang Verfahrenstechnik. Im Rahme meiner Masterarbeite, arbeite ich bei der Firma Seawater cube über das Thema „Perciponie“

Alicia NOËL trat im Januar 2022 dem Team des CERER-Pisciculture bei

Alicia NOËL trat im Januar 2022 dem Team des CERER-Pisciculture bei

Alicia NOËL trat im Januar 2022 dem Team des CERER-Pisciculture bei, um die wissenschaftliche Betreuung und Verwaltung des Aquaponik-Pilotsystems in Strée zu übernehmen. Sie hat vor kurzem einen Master in Biologie und Ökologie an der Uni Liège absolviert und ihre...

Das LAE hat einen Praktikanten eingestellt

Das LAE hat einen Praktikanten eingestellt

Das LAE (Université de Lorraine) hat einen Praktikanten für 6 Monate eingestellt. Victor PIGA (Université de Lorraine)wird sich in seiner Masterarbeit mit den Auswirkungen von Pflanzengemeinschaften in aquaponischen Pilotanlagen auf die Physiologie von Zandern...

Coordinateur : P. Fontaine
Budget total : 1 266 925,36 €
Subvention FEDER : 753.636,22 €

Mail : p.fontaine@univ-lorraine.fr
Tél : +333 727 45699